BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth hob die Wertschätzung hervor, die der BR in seinem Jubiläumsjahr im Freistaat erfahren habe – passend zum Motto „BayeRn schreibt sich mit BR“. Dies zeigten auch Zahlen: Täglich erreicht der BR zwei Drittel der bayerischen Bevölkerung, fast 80 Prozent sagen: „Gut, dass es den BR gibt!“ Wildermuth betonte die Bedeutung von Programmen, die gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken, wie Aktionen mit BAYERN 3 und dem Landesfeuerwehrverband, durch die 173 Kinderfeuerwehren entstanden. Auch Projekte wie die BR-Radltour, die über 1.000 Freizeitsportler und 85.500 Feiernde zusammenbrachte, oder die Benefizaktion Sternstunden seien zentral.
Für 2025 kündigte sie einen Fokus auf das junge Publikum an. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche auf die digitale Welt vorzubereiten, etwa durch Medienkompetenzprojekte und den Jugendmedientag mit zuletzt 6.000 Teilnehmenden. Auch junge Perspektiven sollen im Programm sichtbarer werden, etwa beim Schwerpunkt „Junges Bayern“, inklusive einer 24-Stunden-Live-Aktion in 15 BR-Formaten und einem Mitmach-Tag für 18- bis 25-Jährige.
Im Bundestagswahljahr 2025 sieht Wildermuth die Sicherung von Glaubwürdigkeit und Qualitätsjournalismus als entscheidend – insbesondere angesichts von KI und Fake News. Sie betonte die Bedeutung eines unabhängigen, regional verankerten Rundfunks. Dabei sollen die 30 BR-Korrespondentenbüros stärker hervorgehoben werden, z. B. durch „BR24 vor Ort“ mit regionalen Reportagen und fundierten Dokus.

„Regionale Nähe, eine klar erkennbare öffentlich-rechtliche Handschrift, Generationengerechtigkeit, Einordnung und Hintergrund: Auf diese Bausteine setzen wir in der aktuellen Berichterstattung wie in unserem gesamten Programm. Das macht kein Netflix, kein Disney und kein Amazon, das macht nur der BR!“ ~ Katja Wildermuth





