Die Goldene Bar im Haus der Deutschen Kunst in München eröffnete im Jahr 1937 und war damals mit dem Hauptrestaurant und einer Gartenterrasse verbunden. Gemeinsam mit einem urigen Bierstüberl im Keller bot sie ein gastronomisches Konzept, das an die Qualität von Hotels, Künstlerhäusern und Luxusdampfern erinnerte. Der heutige Name der Bar bezieht sich auf die Wandmalereien von Karl Heinz Dallinger aus dem Jahr 1937, die auf Anregung von Ernst Haiger, dem Architekten der Bar, entstanden sind.
Die Wandmalereien, die auf einem goldenen Hintergrund prangen, zeigen anhand von Landkarten und Szenen die Herkunft der damals hier ausgeschenkten Weine und Spirituosen. Sie spannen den Bogen von den deutschen Weinregionen in der Mitte, über Europas Weinländer, bis hin zu den Britischen Inseln (für Whisky und Gin) und schließlich in die Karibik (für Rum und Tabak).



