Das historische Badeschloss Hotel hat kürzlich im Wes Anderson-ähnlichen Kurort Bad Gastein in der österreichischen Provinz Salzburg seine Türen wieder geöffnet. Das Restaurierungsprojekt wurde von der Architekturfirma BWM Designers & Architects aus Wien geleitet, die bestrebt war, den Glanz des Anwesens am Straubingerplatz neben dem malerischen Gasteiner Wasserfall zu revitalisieren. Zudem wurde eine 13-stöckige Erweiterung hinzugefügt.
Das Badeschloss, das im späten 18. Jahrhundert als öffentliches Spa erbaut wurde und eine reiche Geschichte hat, wurde ursprünglich als Badeschloss bekannt. Nach einer Periode als Hotel in den 1920er Jahren war das Gebäude in letzter Zeit verfallen.

Bei der Renovierung stand das Prinzip „Mit den Schichten der Vergangenheit arbeiten“ im Mittelpunkt. Das Innendesign wurde durch das Werk der belgischen Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker mit dem Titel „Mystery Sonatas / for Rosa“ inspiriert und verlieh dem alten Gebäude einen zeitgenössischen Touch.
Die 102 Gästezimmer erstrecken sich über das Originalgebäude und den Neubau. Einige Zimmer verfügen über eine freistehende Badewanne (oder sogar eine Doppelbadewanne) und eine private Sauna. Das Konzept lautet „Ein Bad, in dem Sie die Nacht verbringen können“, wobei Gäste ihre Unterkunft mit zusätzlichen Wellness-Optionen in ein privates Spa verwandeln können.

Der Alpine Swim Club Spa des Hotels bietet den Gästen drei Etagen voller Vitalität, einschließlich eines Dachpools mit kristallklaren Treppen. Das Sauna-Gebiet im 12. Stock bietet Panoramablicke, ein Serail-Bad, eine finnische Sauna und eine Kräuter-Kiefern-Sauna und betont die Badekultur des Hotels.
Die Architekten haben mit Andrea von Goetz, der Schöpferin der Kunstfestivals Sommer Frische Kunst und Art Bad Gastein, zusammengearbeitet, um das Kunstkonzept des Hotels zu kuratieren. Eine Gruppe zeitgenössischer Künstler aus Bad Gastein und darüber hinaus steuerte ihre exklusiven Werke bei, um ein einzigartiges Angebot im Raum zu schaffen.









